ballyhoo media

Full Service PR / Music Promotion

JOEY BARGELD – PUNK IS DEAD

VÖ: 13.09.2019
Artist: JOEY BARGELD
Titel: PUNK IS DEAD
Label: Kamè Entertainment GmbH
Formate: Digital / LP
Styles: HipHop, Trap, Pop

Deutschrap kennt ihn als kongenialen Sidekick von Haiyti aka Robbery. die hiesige Rapfachpresse war “phantomverliebt” seit Tag eins, und jetzt, nach drei viel beachteten EP’s mit dem KitschKrieg-Kollektiv und 2 Jahren voller Schaffensdrang tritt Joey Bargeld nun selbst ins Scheinwerferlicht.

Das flackert, Ehrensache, finsterer als die Festtagsbeleuchtung anderer Leute. Kopf aus. Bass rein. Lampen an. Der letzte echte Punk ist da.

In einer Zeit, in der jeder mit einem Fotofilter hemmungslos seine Celebrity-Fantasien ausleben kann, ist Joey Bargeld eine echte Ausnahmeerscheinung. Der Hamburger ist der geborene Superstar aus dem finstersten Underground, ein Mysterium mit maximal einnehmendem Wesen, das man umgekehrt nie wirklich zu fassen bekommt. Er vereint die Abgründe, die wir alle in uns tragen, mit dem Charisma großer Frontmänner wie Johnny Rotten, Keith Flint oder Quavo. Er ist Weiberheld, Weirdo und Weltstar von Geburt. Aber er ist auch voller Narben, die die Brüche in seiner Biografie erahnen lassen. Joey Bargeld ist wie du und ich. Nur halt sehr, sehr viel mehr davon.

Nach Jahren des eher ziellosen Irrens zwischen Musik als Hobby und Straße als Lebensinhalt, hat er nun ein Umfeld gefunden in dem sein eigenwilliger, oft verstörender Stil urplötzlich allen Sinn der Welt ergibt. Haiyti-Features wie “Akku” oder “Zeitboy”, ausverkaufte Touren als Support Act mit Trettmann und KitschKrieg und wilde Festival Auftritte machen Lust auf das was da noch kommen wird. Und es kommt was: Joey Bargeld hat zusammen mit seinem Lieblingsproduzenten Darko Beats in den letzten Monaten weit über 30 Songs erarbeitet und aus diesem Flickenteppich ein mit Spannung erwartetes Debütalbum gestrickt. Somit führen sie gemeinsam fort, was einst mit einem magischen Studio-Moment nach drei Tagen vollumfänglicher Verballerung in Berlin begann: Loslassen als Strategie, Durchdrehen als Lösung.

Im vergangenen Herbst und Frühjahr war Joey Bargeld mit Trettmann unterwegs, als Voract auf dessen “#DIY”-Tour. Er hinterließ Eindruck, mit einer gleichsam gottgegebenen Antitainer-Aura und Hooks, die sich einbrennen. Es ist ein Musterbeispiel für Joey Bargelds Superkraft, gleichzeitig komplett kaputt und irre funky zu klingen, maximal dagegen, aber auf eine eigene Weise eingängig.

Wenn K.I.Z., wie Marsimoto einst urteilte, “Fettes Brot für die Straße” sind, dann ist Joey Bargeld eine Art Deichkind von der Straße: Eskalation als kathartisches Konzept, mit dem Dreck des Bordsteins und dem Gestus eines echten Künstlers. “So wie du will ich nicht sein”, heißt es auf “Kamikaze”. Gute Nachrichten: Isser nicht. Joey Bargeld ist wie niemand und nichts sonst. Und genau deswegen das sicherste Investment für alle, denen Bitcoin zu blöd und Roulette zu langweilig ist. Es ist Bargeldzeit, Digger. Jetzt.




TRACK BY TRACK

„Trotzdem“

Das Album beginnt mit einem treibenden Ska-Beat und Joeys rauhe Stimme ertönt nach wenigen Takten: „Egal wo ich bin, ich fühl mich nicht dazugehörig“. „Trotzdem“ ist eine Ode an die Verlierer die niemals aufgeben. Eine Hommage an das Rebellentum und die Querdenker, die sich durch nichts und niemanden von ihrem Mut und ihrem Weg abringen lassen wollen.

„Trapsen“

Es wird Wavy. Mit einem klassischen Trapbeat. Joey singt über‘s scheitern und verarbeitet seine Ablehnung gegenüber der Musikindustrie und der Plastikgesellschaft die sich immer wieder neuen Trends anpassen muss um im Gespräch zu bleiben. „Du bist am Trapen?, Jeden Tag Trapen? Versuch‘s doch mal mit rappen“

„Fast nichts an“

Darko produzierte hierfür einen 80er Jahre Gedächtnisbeat, der sofort zum Tanzen einlädt und Joey philosophiert über den Sinn des „Star-seins“ und den Rummel um die Person im Scheinwerferlicht.

„Jede Bar und jede Disco, jede Nacht ist San Francisco und du hast fast nix an“

„Britney Spears“

„Britney Spears“ lässt tief in Joeys Innenleben blicken. Alleingelassen flüstert Joey über den düsteren Trapbeat und erzählt von dunklen Badezimmern und durchzechten Nächten in Hotelzimmern. Die Sehnsucht nach Liebe ist greifbar: „Ich hasse die Welt, so wunderschön sie sein könnte, ist sie leider nicht“

„Wie teuer bist du“

Konsumkritik ist immer noch nicht En Vogue. Leider. Joey will das in Zeiten der Klimakrisen und Konfliktherden auf der Welt ein wenig ändern und spricht direkt zum sorglosen Konsumenten. Der Beat gibt den Treibstoff und erinnert an Ska und Highschool Rock. „Du kaufst dir ein Magazin über neuste Modetrends und dann willst du wissen ob auch jeder deine Hose kennt.“

„Born Trippy ft. Jace“

Als ersten Feature Gast holt sich Joey den vielversprechenden und nicht minder talentierten Rapper Jace auf sein Album. Im Vordergrund spiet eine Gitarre über einen klassischen Trapbeat. Allgegenwärtiges verlangen nach Rausch und Ablenkung spiegelt sich in den Texten der beiden Künstler wieder und sie machen auch keine Anstalten dies zu ändern. „Ich bin Born Trippy, gib mir ein Whysky, nimm auf Ex, gib ihm, ich bin flex, Digi!“

„Jeden Tag“

Etwas 2 Step etwas Moll und Joey Bargeld auf Autotune. Fertig ist ein Lovesong über Sucht und Suche. „Ich brauch dich jeden Tag, egal was jeder sagt, mir egal wer mich nicht mag.“

„Bei Nacht“

Die Nacht ist ein steter Begleiter in Joeys Leben und sie treibt ihn voran. Nahezu blind durchkämmt er den Wald auf diesem rasanten Electrobeat und versteckt sich vor der Sonne. Denn die Sonne kennt den Schmerz. „Mein Haus ist nah und der Wald ist weit, ich brauch keinen Schlaf und ich brauch keine Zeit.“

„Kalifornien“

Kalifornien liegt nicht an der Westküste der USA. Kalifornien ist überall. An der Ostsee zum Beispiel. Oder in Hamburg. Die Gitarre wird eingepackt und die Reise kann beginnen. Der Weg ist unklar, das Ziel umso klarer: Kalifornien. Aber bitte ohne die alten Sorgen mitzuschleppen. „Die Gitarre ist gepackt ich bin fertig, fertig mit dir, fertig mit hier, ich muss weg weil ich frier.“

„Fucked Up ft. John Known“

Zurück zu seinen Wurzeln geht Joey mit diesem Trapbanger und holt sich dazu mit John Known einen begnadeten Rapper ins Boot. Krisen auf der Welt und Krisen im Kopf. Krieg und Frieden. Körper und Geist. Nicht immer ist das alles im Einklang, manchmal will man einfach nur schreien und fluchen: Fucked Up eben. „Ich bin Fucked Up in mei’m Kopf, kennst du das auch? Und du rauchst und du brauchst immer mehr doch noch?“

„Dancing Shoes“

Discofever in Altona. Bei all dem Weltschmerz darf eins nicht vergessen werden: Tanzen hilft. Wenn dann Darko dazu einen Discobeat produziert und Joey seine Angebetete tanzend besingt ist die Welt für einen kurzen Moment wieder in Ordnung: „Wenn du tanzt ist es Glitzer, du siehst so gut aus: Dancing Shoes, Yeah!“

„City Life ft. GPC“

Tag und Nacht gibt es in jeder Stadt. Mehr oder Weniger. Joey und GPC kennen das City Life schon aus Sandkastenzeiten und wissen das es hier schnell von Unten nach Oben und Nach unten wieder gehen kann. Oder Umgekehrt. Am Ende leben wir Stadtmenschen das City Life so gut wir es können.

„Ich habe kein Ferrari aber ich habe ein Herz, rot wie eine Rose und gebeutelt von dem Schmerz. Ich verfahr mich nicht, das hier ist meine Stadt. Mein Haus. Meine Ecke. Und mein Platz.“


Tour Termine:

31.08.2019   Lüdenscheid - Bautz Festival / Nattenberg-Stadion
18.-21.09.19 Hamburg / Reeperbahnfestival
26.11.-18.12. Tour Support Trettmann

https://www.youtube.com/watch?v=HcF5h5mP8x8

Cover

Pressebilder