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SECRET OF ELEMENTS – CHRONOS

VÖ: 23.04.2021
Artist: SECRET OF ELEMENTS
Titel: CHRONOS
Label: Infine
Formate: Vinyl, CD, Digital
Styles: Neo Klassik / Electronica

Das monumentale Neo Klassik / Electronica Debütalbum „Chronos“ erzählt erfrischend und aufrüttelnd und mit unglaublicher Hingabe zum Detail von Personen, Momenten und Phasen aus dem bewegten Leben des Rostocker Musikers und Komponisten. Von seiner psychischen Erkrankung, der Hochzeit und der Geburt seiner Kinder, dem Selbstmordversuch einer Freundin und seinen traumatischen Erlebnissen als Seenotretter von Flüchtlingen im Mittelmeer. Kein Ton, kein Knistern ist dem Zufall überlassen - die Musik fühlt sich lebendig an - warm, analog.

Spricht man mit Johann Pätzold aka Secret of Elements über seine Arbeit, so wird einem schnell klar, dass man es mit einem Perfektionisten zu tun hat. Einem, der auszog, seine Musik zu finden - um jeden Preis. „Chronos“ - in der griechischen Mythologie die Titan gewordene Personifizierung der Zeit - ist der Titel eines Albums, welches Pätzolds musikalische Arbeit über einen Zeitraum von über zehn Jahren einfängt. Und es ist auch ein monumentales Werk geworden: eine retrospektive Aufarbeitung von Jahren von Arbeit, vollendet in einem Jahr, das wohl in die Geschichte eingehen wird als Schwellenjahr - künftig wird von „vor 2020“ und „nach 2020“ die Rede sein.

Auf „Chronos“ finden wir Stücke, die aus einem bewegten Leben erzählen - Pätzold lernte mit einer psychischen Erkrankung umzugehen, er reiste ins Mittelmeer um während der Flüchtlingskrise Leben zu retten, er fand die Liebe und verlor sie wieder - zehn Jahre sind eine lange Zeit.

Chronos“ erzählt von Personen, Momenten oder Phasen aus dem Leben des Musikers. Die einzel-nen Stücke wurden über Jahre von Johann Pätzold immer wieder neu aufgenommen und bearbeitet - und mit dem Wissen und der Erfahrung von heute vollendet: eine Reise durch ein ganzes Leben.

Jedes dieser zwölf Stücke auf „Chronos“ ist also ein Werk für sich - es sind Erzählungen, denen man aufmerksam zuhören muss, um sie zu entschlüsseln. In Zeiten von Neo-Klassik, die sich eher an Stimmungsplaylisten der großen Streaminganbieter anbiedert, um möglichst einfach im Hintergrund laufen zu können, ist die unglaubliche Hingabe zum Detail von Secret of Elements erfrischend und aufrüttelnd. Kein Ton, kein Knistern ist dem Zufall überlassen - die Musik fühlt sich lebendig an - warm, analog. Man kann die Arbeit, die in dieses Album geflossen ist, am ganzen Körper spüren, man kann sich Johann Pätzold bildlich vorstellen, wie er auf dem Boden seines Studios in kreativem Chaos über Verkabelungen gebeugt kniet.

Die Pandemie erschwerte ebendiese Arbeit zunehmend: Pätzold musste in seiner Heimatstadt Rostock aus verschiedenen Musikern ein eigenes Orchester zusammenflicken, welches sich dann mit Sicherheitsabstand in der Carl Orff Musikschule versammelte. Da es nur einen Versuch geben würde, einen einzelnen Tag für alle Aufnahmen, arbeitete Pätzold die Nächte im Vorhinein durch, um alle Noten auf den Punkt perfekt vorzubereiten.

Es ist am Ende fast unglaublich, dass dieses Album nun existiert - entstanden aus unzähligen Geschichten und Augenblicken eines Lebens - über ein Jahrzehnt der Arbeit, und am Ende fast noch durch eine globale Pandemie gänzlich verhindert.

Wir reisen in „Chronos“ von Pätzold’s Hochzeit und der Geburt seiner Kinder in „A Last Waltz“ zu dem Selbstmordversuch einer Freundin in „Grace“. Die Reise einer geflüchteten syrischen Mutter, die Pätzold von Griechenland nach Deutschland begleitete, inspirierte „Memento“.

Aus der gleichen Zeit stammt auch „Vinculum“, welches sich um ein indisches Mantra herum aufbaut: es soll eine letzte Ehrerbietung sein für ein Kleinkind, welches im Mittelmeer ertrank. Das Stück eint mit der Kombination aus Kirchenorgel - in Europa eher bekannt als Teil der Christlichen Musik, und tatsächlich hier auch in der Marienkirche zu Gnoien an einer Original Lütkemüller Orgel aus dem 18. Jahrhundert aufgenommen - und dem Mantra verschiedene religiöse Symbole in einem Versuch der Versöhnung im Angesicht einer unvorstellbaren Tragödie.

Mein Schmerz“, einer der ältesten Titel auf dem Album, entstand als Pätzold sein Physik-Studium aufgeben musste, nachdem er psychisch erkrankte. Das Wechselspiel von Leben und Kunst, das gegenseitige beeinflussen dieser beiden Pole zieht sich durch seine Arbeit und ist ein zentrales Thema von „Chronos“. „Rage“, wie der Titel schon sagt, handelt von rasender Wut. Der Einsatz der Shepard-Tonleiter, eines musikalischen Phänomens, bei dem zwei zyklisch ansteigende Oktaven versetzt übereinander gespielt werden, um die Illusion einer unendlich anschwellenden Tonleiter herzustellen, spiegelt perfekt das Bild einer sich hochschaukelnden, hysterischen Wut.

Wenn wir bei „Aurora“ ankommen, spüren wir Pätzold über das Ende der Welt sinnieren, aber auch das Ende des Selbst. Was bleibt, wenn die Menschheit durch eine Pandemie oder ähnliches ausgelöscht wird? In Johann Pätzold’s Fall bleibt unter anderem ein monumentales Album, eine musikalische Chronik seines Lebens: „Chronos“.


Tracklisting:

1. Grace

2. A Last Waltz feat. Mischa Blanos

3. Memento

4. Astral

5. Nothing Lost Yet

6. Cassini

7. Vinculum

8. Liebe

9. Rage

10. Aurora feat. Laure Brisa

11. Mein Schmerz


Links:

Label : https://infine-music.com/secret-of-elements/

Website : https://secretofelements.com/

Facebook : https://www.facebook.com/SecretofElements/

Instagram : https://www.instagram.com/secretofelements/?hl=en

Bandcamp : https://secretofelements.bandcamp.com/music

Spotify : https://open.spotify.com/artist/5k2Qdw3Jd9O1yE9a7GqB2s

https://www.youtube.com/watch?v=XSPmuh5DJ0M

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