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TUVABAND – GROWING PAINS & PLEASURES

VÖ: 21.05.2021
Artist: TUVABAND
Titel: GROWING PAINS & PLEASURES
Label: Passions Flames
Formate: Vinyl, Digital
Styles: Singer-Songwriter / Post-Rock

Die in Berlin lebende, norwegische Singer-Songwriterin Tuva Hellum Marschhäuser hat die Gabe, eine außergewöhnliche Magie und Atmosphäre in ihren Songs einzufangen. Ihre zarten Kompositionen, die zwischen klaviergetriebenem Folk und sanft anschwellendem Post-Rock schweben, der detailreiche Sound und ihr fesselnder, federleichter Gesang ziehen die Hörer in ihren Bann. Was aber all ihre Musik vereint, ist die rohe Intensität, die brennende Ehrlichkeit und emotionale Energie. Die Songs tragen Feuer in sich und die Reisen in die schemenhaften Räume ihrer Seele finden sich in den Songtexten wieder, die angetrieben von den Veränderungen in unserer wankenden Welt davon handeln, wie Tuva versucht den Weg aus der Isolation zurückzufinden und ihrer irrationalen, vagen Angst zu entkommen.

In Laufe der letzten Jahre hat sich die in Berlin lebende, norwegische Künstlerin Tuva Hellum Marschhäuser als Meisterin darin erwiesen, Songs zu kreieren, die mit ihrem Sound eine besondere Atmosphäre einfangen, die eine sich verändernde Welt aufflammender Emotionen malen. Musik die verzaubert.

Auf Tuvabands Debutalbum „Soft Drop“ schrieb Tuva Songs, die luftig, geisterhaft und mühelos filmisch waren, während sie den Sound des Nachfolger-Albums „I Entered The Void“ (das für einen norwegischen Grammy nominiert war) in einen raueren, atmosphärisch mächtigen Rock trieb. Was aber all ihre Musik vereint, ist die rohe Intensität – ihre Songs tragen Feuer in sich. Sie zu hören fühlt sich an als würde man direkt in die lodernden Flammen gezogen werden. Mit ihrem neuen Album Growing Pains & Pleasures erreicht Tuvas Songwriting neue Höhen. Sie sprengt auf eine abenteuerliche Art die Grenzen ihres eigenen musikalischen Schaffens.

Die Geschichte von Growing Pains & Pleasures begann in Venedig. Anfang 2019 arbeitete Tuva für eine Woche in der italienischen Stadt, wo sie in einem höhlenartigen Haus lebte. In den Schatten der großen, dunklen Zimmer begann sie, die Lyrics für ihre neuen Songs zu schreiben. Das düstere, schweigende Haus wurde zu einer Parallelwelt für die Reisen, die Tuva in die schemenhaften Räume ihrer Seele unternahm und sich in den Songtexten wiederfinden.

„I Entered The Void“ handelte von Isolation, von der Geschichte wie sich Tuva von der Gesellschaft entfernte und den Auswirkungen, die dieser Prozess auf sie hatte. Growing Pains & Pleasures handeln davon, wie sie versucht den Weg zurückzufinden. „Wenn Du Dich isolierst, trifft man nicht auf viele Menschen“, sagt Tuva, „und Du erhaschst nur wenige Eindrücke von der Außenwelt. Aus der Isolation zurückzukommen, kann eine überwältigende Erfahrung sein – sowohl auf eine gute als auch schlechte Weise. Viele der Songs auf meinem neuen Album tragen Gefühle der Angst. Eine irrationale, vage, aber ständige Angst.“

Es ist ein Album, das von Veränderungen angetrieben wird – Veränderungen in Tuvas Leben, Veränderungen in ihrer Umwelt und Veränderungen, die sie persönlich durchmachte. Der Titel des Albums, Growing Pains & Pleasures, beschreibt ihren Weg durch diese, den Stress, der die wankende Welt unter Deinen Füßen auslöst, wenn Du erkennst, dass Du nicht nicht mehr die gleiche Person bist, die Du immer warst. „Ich dachte immer, dass man aufhört sich zu verändern und zu entwickeln, wenn man erwachsen ist“, erzählt Tuva, „aber mit Ende 20 begann ich mich am meisten zu verändern. Ein Freund sagte einmal: ‚Tuva, Du wirkst so selbstbewusst. Du weißt immer, was Du tust und was Du möchtest.’ Ich glaubte selbst daran – bis sich alles änderte. Anfangs habe ich die Veränderungen zurückgewiesen. Nach einer Weile ist mir aber bewusst geworden, dass ich sie akzeptieren musste. Mir ist klar geworden, dass voll Ausgereiftes verfault.“

Tuva hat das komplette Album selbst geschrieben und produziert. Die Musik entwickelte sie im Studio, wo sie komplexe Demo-Versionen jedes einzelnen Songs konstruierte. „I Entered The Void“ war ein hart klingendes Album – auf Growing Pains & Pleasures trat sie bewusst von dieser Schwere des Sounds zurück. „Viele sagten mir, dass meine Musik süß klang, was ich fast als beleidigend auffasste. Denn gerade die Lyrics sind das genaue Gegenteil. Deshalb wollte ich, dass I Entered The Void rau, grob und exzentrisch klingt. Jetzt fühle ich mich nicht mehr so, als müsse ich alle davon überzeugen, dass meine Musik hart ist.“ Durch ein weniger ideologisches Manifest, das den Sound zuvor steuerte, konnte sie sich nun auf das Schreiben der Songs konzentrieren. Auf diesem Album, das eines ihrer bisher stärksten ist, findet sich ein detailreicher Sound, der die besten Elemente ihrer Stile vereint und so einen perfekten Raum für ihren magischen Gesang schafft.

In ihrem Heimstudio war Tuva fest entschlossen, die musikalische Vision in ihrem Kopf so sorgfältig wie möglich einzufangen. Sie verbrachte Monate mit der Aufnahme der Demos, nahm jeden Part selbst auf und ging sogar so weit, die Bass-Parts auf den oberen vier Saiten ihrer Gitarre einzuspielen und die Drums selbst zu programmieren, die der Musiker Kenneth Ishak auf der finalen Aufnahme auf einem echten Schlagzeug spielte. „Ich wusste nicht viel über Drums, aber ich wusste, was ich wollte, und ich wusste noch viel mehr, was ich nicht wollte“, sagt Tuva, „manche Fills bringen mich immer noch zum Lachen und ich mag sie sehr.“ Die Demos, die sie mit ins Tonstudio nahm, um einige Elemente erneut aufzunehmen, waren bereits so vollkommen, dass sie sich entschied, große Teile davon auf dem Album zu behalten. „Ich hatte nicht die Absicht, die Gitarristin des Albums zu sein. Normalerweise benutze ich die Gitarre nur zum Komponieren. Aber mir gefielen meine Gitarren-Aufnahmen wirklich gut, und es war das erste Mal überhaupt, dass mir jemand sagte, dass mein Gitarrenspiel cool sei. Also habe ich beschlossen, es genau so zu lassen. Das meiste Material der Demos ist also nach wie vor auf dem Album zu hören.“

Am Ende ist Growing Pains & Pleasures keine radikal neue Vision für Tuvaband. Aber die Kraft des Albums besteht darin, dass Tuva genau das einfängt, in dem sie schon immer stark war und dies auf ein neues Niveau hebt. Die Songs verfügen alle über eine eigenartige Magie und, am wichtigsten, die brennende Ehrlichkeit und emotionale Energie, die in Tuvas Musik so eine große Rolle spielen. Das ist es auch, was sie mit ihren Songs verbindet und was für sie von Bedeutung ist. „Ich muss etwas bei den Songs fühlen. Die Lyrics müssen für mich eine Bedeutung haben. Die ganze Arbeit, der ganze Prozess, muss mir etwas bedeuten. Ich würde mich nicht hinsetzen und Songtexte schreiben, wenn mir das nicht helfen würde, mich auszudrücken, weil ich so viel habe, was ich mir von der Seele reden muss.“

Als erste Single und Eröffnungssong des Albums ist das kraftvolle Growing Pains der Ausgangspunkt für die Geschichte, die sich durch alle Songs zieht: The world is still changing - no so am I.

Erwachsenwerden ist ein notwendiger, aber herausfordernder Prozess, der mit dem Verlust von Teilen des alten Ichs und dem Schock, etwas Neuem ausgesetzt zu sein, einhergeht. Es ist ein Prozess voller Aufruhr und Zerrissenheit, den Tuva durchlebt. Growing Pains nimmt nach und nach Form an. Die sanften Töne zu Beginn des Songs erwachen zum Leben, während ein Schauer aus Synthesizern wirkt, als würde Nebel über eine Lichtung wabern. Manchmal verwandelt sich der Song in etwas Schönes, wenn die Gitarre erstmalig ins Spiel wallt. Aber es gibt auch eine Härte voller Mut und Stärke im Sound, die den Song rauer klingen lässt. Die Musik passt sich der Gemütslage des Gesangs an, der durch einen Strudel aus Emotionen taumelt, wenn Tuva durch ihre rasenden Gedanken hastet und versucht, sich für das Eintauchen in die Neue Welt zu stärken. „Die Lyrics für diesen Song waren die Ersten, die ich für dieses Album schrieb“, sagt Tuva, „es geht um den Versuch, an der Vergangenheit festzuhalten und Veränderungen in sich selbst und der Umwelt abzulehnen. Der Song handelt davon, wie es sich anfühlen kann, nach einer Veränderung den Neustart zu wagen: Wenn Du Dir selbst wie eine Fremde vorkommst und Du plötzlich neue mentale Hilfsmittel benötigst, um Dich an die neue Umgebung anzupassen und mit dieser ungewohnten Situation umzugehen.“

Die zweite Single Post Isolation ist ein Song über Tuvas Rückkehr in die Welt der Anderen, in der sie von den Schatten ihrer Ängste verfolgt wird. Musikalisch gesehen ist der Song ein geisterhaftes Alternative-Rock-Werk, in dem Tuva eine weite, rauschende Kulisse aus soften Gitarren heraufbeschwört, die sich in einem wellenförmigen Rhythmus hin und her wiegt. Es ist eine einfache, zurückhaltende Klanglandschaft, die ihrer Stimme ein Zuhause bietet. Tuvas Gesang lenkt den Song, verloren und verletzt, auf der Suche nach festem Halt. Ihre Stimme muss dabei nicht dramatisch werden, um zu überzeugen – die gebrochenen, beängstigenden Szenen, die sie in diesem feinen Song malt, haben eine Kraft, die man nicht ignorieren kann. Tuva erzählt: „Der Song handelt davon, nach der Isolation in die Welt zurückzukehren und davon, wie überwältigend sich das anfühlen kann. Es ist ein Song über irrationale Ängste. Ich hatte eine Demo-Aufnahme des Songs und wollte im Studio einige Parts neu aufnehmen. Mir wurde später bewusst, dass mir die Demo-Version am besten gefiel. Also habe ich alles, was ich bereits in meinem Heim-Studio aufgenommen hatte, so belassen. Außer meine eigens programmierten Drums, die mit Kenneth Ihsak am Schlagzeug neu aufgenommen wurden.“ Ein eigentlich innerer Kampf nimmt im Video eine physische Gestalt an: Tuva Hellum Marschhäuser hat sich in ihren Songs immer starken, überirdischen Bildern genähert und übernimmt jetzt im Post Isolation-Video selbst die Rolle einer überlebensgroßen Figur. Das Video zeigt Tuvas inneren Kampf, den Kampf gegen ihre Ängste als entscheidende Machtprobe zwischen zwei Super-Tuvas, visuell angelehnt an die grelle, spielerische Ästhetik alter Kampfspiele und -filme. 


Album Tracklist:

  1. Growing Pains
  2. Fully Mature
  3. Post Isolation
  4. I Think
  5. Doomsday
  6. Annie Blackburn
  7. When I came Out
  8. I’ll look elsewhere now
  9. Irreversible
  10. Blue
  11. Serotonin
  12. Be Fine


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Credits

Tuva Hellum Marschhäuser: Lyrics, Komposition, Arrangements, Produktion, Aufnahme, Gesang, Gitarren, Synthesizer, Bass, E-Bow

Kenneth Ishak: Aufnahme, Drums, Gitarre

Häkon Brunborg Kjenstad: Bratsche, Synthesizer

Eskild Myrvoll: Bass, Geräusch-Aufnahme

Philip Shaw Bova: Mixing, Mastering

Maria Louceiro: Coverfotos

Marius Mathisrud: Coverdesign und Musikvideo

Cover

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